Westernhorses

 



Quarter Horse  |  Paint Horse  |  Appaloosa | Criollo | Crioulo | Mangalarga | Paso Fino | Paso Peruano | Quarab

 

 

Das Quarter Horse ist der Inbegriff des Westernpferdes. Es entwickelte sich aus dem spanischen Pferd mit arabischem Einschlag und dem englischen Vollblut. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurden Pferde speziell für die beliebten Quarter-Mile-Rennen gezüchtet. Daraus gingen dann die Quarter Horses hervor, die ihren Namen diesen Kurzstreckenrennen verdanken. Meist veranstalteten die Besitzer am Wochenende diese Rennen, während der Woche aber mussten die Tiere harte Arbeit verrichten. Aufgrund dieser unterschiedlichen Anforderungen bedurfte es eines Pferdes mit unkompliziertem Wesen und ausgezeichnetem Charakter. 

Das gute Quarter Horse verkörpert also zwei wesentliche Eigenschaften: Es ist ruhig, ausgeglichen und selbstsicher, kann aber von einer Sekunde auf die andere förmlich explodieren und Leistungen erbringen, die man ihm auf den ersten Blick nicht zutrauen würde. Auch heute noch finden Quarter Horse-Rennen statt, die über die Viertelmeile gehen. So ist die All-American Futurity, die in Ruidoso, New Mexico stattfindet, mit 2,5 Millionen Dollar das höchstdotierte Pferderennen der Welt. Seine wirkliche Bestimmung hat das Quarter Horse aber als Arbeitspferd fernab der großen Show-Arenen gefunden. Sein enormer Speed und seine Coolness prädestinierten es v.a. als Cow-Horse. Heute gilt das Quarter Horse als vielseitigstes Pferd der Welt und ist mit rund 3 Millionen eingetragenen Pferden die weltweit zahlenmäßig stärkste Zucht.

Der Kopf des Quarter Horses sollte kurz und breit, mit kleinen Ohren und großen Augen sein. Neben der schrägen Schulter sollte die Brust tief und breit sein und die Vorderbeine weit auseinander stehen. Desweiteren sind kurze Röhren und ein kurzer starker Rücken erwünscht. Charakteristisch für das Quarter Horse ist aber die stark bemuskelte Hinterhand, die für den schnellen Antritt sorgt. Die Größe sollte zwischen 145 und maximal 155 Zentimeter betragen. Viele Umsteiger verlangen aber aus Gewohnheit nach größeren Pferden, auch für die Pleasure werden solche Pferde bevorzugt. Das ideale Quarter Horse zeichnet sich aber gerade auch durch seine geringe Grösse aus. Nur einem solchen Pferd fällt es wirklich leicht, in natürlicher Versammlung am langen Zügel und in absoluter Balance zu gehen. Nur ein kleines athletisches Pferd kann mühelos wenden, stoppen und in geduckter Haltung dicht über dem Boden cutten und all die Dinge tun, die wir mit dem typischen Westernpferd assoziieren. Heute gibt es für nahezu jede Disziplin bestimmte Blutlinien, die sich durchgesetzt haben, so dass es erhebliche Abweichungen innerhalb der Rasse des Quarter Horses gibt ( und damit auch vom dargestellten Ideal-Typus ). Diese Spezialisierung verdrängt zunehmend das klassische All-Around-Horse.

 

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Paint Horses sind die gescheckten Vertreter der Quarter Horses. Ihre Blutlinien sind mit denen des Quarter Horse identisch. Je nach Fleckenmuster unterscheidet man zwischen Tobiano- und Overozeichnung. Aus der Anpaarung zweier Quarter Horses kann ein Paint Horse hervorgehen. Solche Tiere, deren weiße Abzeichen einen bestimmten Umfang überschreiten, werden nicht als Quarter Horses registriert. Zu diesem Zweck wurde 1960 die American Paint Horse Association (APHA) gegründet, die diese Pferde betreut.

 

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Appaloosas wurden von den Nez Perce Indianern gezüchtet, die eine strenge Selektion durchführten. Sie sind aber nicht so konsequent auf Quarter Horse Basis gezogen wie die Paint Horses. Heutzutage sind insbesondere im Turniersport meist Appaloosas mit Quarter Horse Abstammung zu finden. Die typische Fellzeichnung ist der sog. "Tigerschecke". Weitere typische Merkmale sind das Menschenauge (weiße Skleren), vertikal gestreifte Hufe und das sog. "Krötenmaul". Der Zuchtverband der Appaloosas ist der Appaloosa Horse Club (ApHC).

 

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Cri

 

Das Kreolische Pferd in Lateinamerika (der Argentinische Criollo) ist der direkte Nachfahre der Pferde, die zur Zeit von Christoph Columbus im 16.Jhd.von den Spanischen Einwanderern in die Neue Welt gebracht worden sind, bemerkt von Don Pedro Mendoza, dem Gründer der Stadt Buenos Aires. Viele der Kriegspferde waren damals in eine ideale Umgebung geflohen, oder wurden dort zurückgelassen, verwilderten und entwickelten sich somit aus Portugiesern, Berbern und Spanischen Pferden (den Andalusiern), die der Rasse der Criollos hauptsächliche morphologische Merkmale vererbten. Während vier Jahrhunderten paßte sich die Criollo Rasse der Umgebung der offenen Weiten von Südamerika an, was auch eine schwerwiegende, natürliche Selektion zur Folge hatte. Diese Anpassung an die Lebensbedingungen erlaubte es dem Criollo, seine bekannten Qualitäten des Widerstands gegenüber Krankheiten und Dürre zu entwickeln. Erst die Indianer, dann die Gauchos, bezogen den Criollo in ihren Bedarf ein, in den Transport zu Pferd, d.h. zum Reiten, zum Jagen oder auch als Partner für ihre Spiele. Seitdem ist der Criollo immer das Pferd der Gauchos für die Arbeit mit Rindern gewesen. Die Zähigkeit dieses Pferdes ist der Stolz von Criollo Züchtern, die Ausdauerwettbewerbe mit Distanzen über 750km, zu reiten in 14 Tagen, organisieren. Die Pferde müssen ein Gewicht von 110kg (Reiter und Sattel) tragen und ernähren sich nur vom Gras, das sie auf der Weide finden. Das Pferd, das das Ziel erreicht, ohne vorher von den Richtern oder Tierärzten aus dem Wettbewerb gezogen worden zu sein, hat zwar einiges an Gewicht verloren, aber es erscheint doch noch genauso fit und energisch, wie am ersten Tag des Wettbewerbs. Ende des letzten Jahrhunderts bewirkte die Einführung von europäischen und nordamerikanischen Hengsten eine Degeneration der Rasse. Eine rigorose Auswahl, getroffen von wenigen, interessierten Züchtern, führte zum Erhalt der Rasse, die 1918 im Argentinischen Stutbuch registriert wurde. Der Criollo sollte zwischen 1,38 m und 1,50 m groß sein, für hengste gilt maximal 1,52 m, es gibt ca.  100 verschiedene Farbvarianten, wobei Albinismus von den Züchtern abgelehnt wird. Bei bestimmten Farben kommen Aalstrich und dunkle Abzeichen, in Streifenform, an den Beinen vor.

Heute sind Rassen, die vom Criollo abstammen, in fast allen Ländern Südamerikas zu finden und auch geschützt. Argentinien erhebt Anspruch auf den Criollo, der dem offiziellen Rassenstandard am nächsten ist.

 

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Die Heimat der Crioulo Rasse ist der Süden von Brasilien nahe der Grenze zu Uruguay. Sie wachsen auf in der Region Rio Grande do Sul. Der Crioulo ist eine Mischung der lateinamerikanischen, kreolischen Rassen, und er ist wie die anderen Pferde des Kontinents das Produkt von Kreuzungen zwischen afrikanischen, hauptsächlich arabischen und europäischen Rassen. Der brasilianische Crioulo ist eine ausgewogene Mischung aus diesen zwei hauptsächlichen Rassen, so hat er seine Größe vom Araber, sowie seinen kurzen, eckigen Kopf mit konvexen oder geraden Profil, die weit auseinanderstehenden Ohren, seine gerundete Hinterhand und sein aktives Temperament. Sein europäisches Erbe ist eine reichliche Mähne, seine starke Ausstrahlung und seine Ruhe. In der Tat ist seine Abstammung vom Berber Pferd ziemlich offensichtlich. Auch er wurde in Uruguay und Brasilien als Ranchpferd eingesetzt.

 

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Man

 

Wie alle amerikanischen Züchtungen stammt auch der Mangalarga von den europäischen Pferden der Einwanderer ab. Anfang des 19. Jahrhunderts floh Joao IV vor Napoleon, der die Iberische Halbinsel einnahm, nach Brasilien. Er nahm seine gesamte Kavallerie mit. Seine Pferde waren Alteros, die Vorfahren der Andalusierrasse. Die brasilianische Familie Junqueira kaufte einige dieser Hengste für ihre Stuten, die holländischer Herkunft waren, um ein für Vieharbeit, Jagd, Polo und Langstreckenritte geeignetes Pferd zu erhalten. Die Junqueiras wollten ein Pferd, das sowohl den Ansprüchen der Herrschaft genügte, als auch erfolgreich im Ranchbetrieb einzusetzen war. Sie kreuzten Araber, Anglo-Araber, Thoroughbred und American Saddle Horse ein, um eine spezielle Töltform zu sichern: Marcha trottada oder Walking Trot.

 

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Die Paso Fino Zucht ist in Spanien entstanden, wo durch verschiedene Kreuzungen ein elegantes Reitpferd entstanden ist. Bei der Eroberung Spaniens brachten die Mauren ihre Berber Pferde mit. Die Einfuhr dieser Rasse hatte bedeutsame genetische Auswirkung auf die Entwicklung der Pferden in Europa, Nordafrika und in der neuen Welt. Das Jennet of Spain ist das Ergebnis der Kreuzung zwischen Berbern und einheimischen Pferden, später noch zusätzlich mit Andalusiern. Es war bei seiner zweiten Reise zur neuen Welt, als Christoph Kolumbus die ersten Pferde nach Santo Domingo brachte (heutige Dominikanische Republik). Diese Tiere waren Nachkommen von Berbern, spanischen Jennets und Andalusierpferden. Später in Mexiko und in Südamerika wurden noch andere Rassen dieser genetischen Mischung hinzugefügt. Die vollständige Isolierung hatte zur Folge, daß sie als die Vorfahren des Paso Finos anerkannt wurden. Die Nachkommen dieser Pferde verbreiteten sich in den verschiedenen Ländern, sie wurden als Reittiere in Porto Rico, Kolumbien, in Panama, Mexiko und in Kuba verwendet und auch als schwer arbeitende Ranchtiere in diesen Ländern eingesetzt.

Der Paso Fino verkörpert alle Vorzüge der verschiedenen Rassen, aus denen er entstanden ist. Er hat die Kraft des Berbers und die Natur des Andalusiers. Aber sein wichtigstes Erbe ist der besondere Gang des spanischen Jennets. Trotz der physischen Evolution und den Umwelteinflüssen hat der Paso Fino den bemerkenswerten Gang, den Tölt, beibehalten. Dies ist die besondere Eigenschaft des heutigen Paso Finos. Der Tölt ist ein 4-Takt und es ist immer mindestens 1 Fuss an der Erde, daher keine Erschütterung, die Fussfolge ist die gleiche wie im Schritt.. Das ermöglicht dem Reiter im Tölt bequem zu sitzen, im Gegensatz zum herkömmlichen Trab, der nicht immer leicht zu sitzen ist. Außer Schritt und Galopp hat der Paso Fino mehrere Töltvarianten, von langsam bis schnell: Paso fino, Paso corto und Paso largo. Diese besonderen Gänge sind bei dieser besonderen Rasse natürlich. Der rhythmische, kurze Paso fino wird oft bei Paraden oder Ausstellungen verwendet, es ist ein Viertackt, die Vorderbeine zeigen hohe Aktion, wobei das Pferd wenig vorankommt, es scheint fast auf der Stelle zu treten. Paso largo, ein schnellerer Gang, längere Schritte ermöglichen ein rascheres Tempo. Paso corto ist von der Geschwindigkeit mit dem herkömmlichen Trab zu vergleichen und für den Reiter sehr komfortabel. Ein gut trainierter Paso Fino kann diesen Gang über Stunden fortsetzen. Wir müssen bemerken, daß der Paso Fino vielleicht das ideale Reitpferd für alle Reiter mit Rückenproblemen ist.

Viele Ausstellungen und Wettbewerbe auf allen Ebenen werden jedes Jahr für Paso Finos in den USA, in Puerto Rico und in der Dominikanischen Republik organisiert.

 

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Die Pasopferde (Peruanische Naturtölter) wurden über drei Jahrhunderte aus Berbern und Arabern gezüchtet, die solche Veranlagungen hatten. In den letzten Jahre haben Reiter das Vergnügen wieder entdeckt, Pferde zu reiten, die natürlich tölten. Der Paso Peruano hat, wie die Mehrheit der Pferde aus Lateinamerika, einen starken Charakter, enorme Energie und präsentiert sich immer wie bei einer Parade. Die peruanischen Züchter haben die Pferde mit der Töltveranlagung immer rigoros selektiert. Der Gang dieser peruanischen Pferde variiert von gemütlichem Tempo für lange Strecken bis zum kleinen Galopp (Kanter). Die Gangarten sind natürlich und die Bewegung ist nicht künstlich herbeigeführt oder gar erzwungen worden. Alle Farben sind zugelassen, auch grau und rötlichgrau. Höhe und Gewicht machen den Paso Peruano vergleichbar mit dem Morgan Horse oder dem Araber. Auch er wurde in Peru von Vaqueros eingesetzt.

 

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Ein Quarab ist die Anpaarung von Vollblutaraber und Quarter Horse oder Paint. Quarabs führen 1/8 bis 7/8 arabisches Blut und entsprechend 7/8 bis 1/8 Quarter- oder Paint-Blut. Andere Rassen sind nicht erlaubt. Erste Anpaarungen wurden in den USA schon in den 60er Jahren praktiziert und sind bis heute gefragte Working Ranch Horses. Das Arabische Pferde bei der Entstehung der Quarter Horses beteiligt waren, ist garnich t so abwegig und mittlerweile auch beweisbar. In den späten Sechzigern war „Indy Sue“ bei der AQHA registriert, eine Tochter von INDRAFF (Raffles x Indaia), sie hat drei bei der AQHA registrierte Nachkommen. Indraff ist ebenso im AQHA Stutbuch geführt als Foundation Horse, allerdings ohne weitere Abstammung, aber mit einer AQHA-Nummer. Oldtimer schwören sogar, der grosse DOC BAR führte Araberblut, was leicht nachzuvollziehen ist, wenn man seine Nachkommen einmal etwas näher betrachtet. Seit 1989 ist der Quarab in den USA von der International Quarab Horse Association (IQHA) stutbuchmässig registriert. 

Man hört Quarab-Besitzer nur lobend über ihre Pferde sprechen, aber das ist ja fast bei jeder Rasse so. . Einige ziehen diese Mischlinge sogar den reinen Rassevertretern vor. Züchter und Reiter haben festgestellt, dass diese Kreuzung in optimaler Weise die Vorteile beider Rassen in sich vereint. Gutartiges Temperament, reiterlich vielseitig einsetzbar, edler Kopf, Intelligenz bzw. die schnelle Auffassungsgabe des Vollblutarabers, sowie dessen Menschenbezogenheit, Ausdauer, gute Knochensubstanz und gute Hufe, kombiniert mit der stärkeren Bemuskelung, inneren Ruhe und Schnelligkeit auf kurzen Strecken bzw. in Wendungen und die Spurtstärke des Quarter Horse sind typische  Merkmale. . Sie sind leistungsstark und motivierte Langstreckenläufer. Sie haben eine starke Hinterhand mit guten Versammlungsmöglichkeiten und schöne leichte Bewegungen. Ihre Lauffreude gepaart mit der starken Hinterhand ergibt Tempo und Schubkraft. Generell haben sie in ihrem Bewegungen mehr Luft als ein Quarter. Besonders im Lope ist das zu sehen. Ein Quarab springt seinen Lope schön, wo Quarter manchmal „humpeln“. 

Quarabs sind je nach Veranlagung etwas „heißer“, aber die ausgeprägte Menschenbezogenheit und Ausdauer des Arabers, macht die Arbeit und den Umgang mit ihnen zum wahren Vergnügen. Die schon fast angeborene stoische Ruhe vom Quarter wiederum lässt sie auch in brenzligen Situationen beherrscht bleiben. Der Quarab ist ein temperamentvolles, elegantes Pferd. Daher ideal, für alle, die ein etwas leichteres Pferd mit weniger Breite im Rücken, etwas weniger Masse im allgemeinen und mehr Temperament sowie Stehvermögen wünschen. Quarabs sind dennoch sensibler als Quarter Horses und darauf ist zu achten. Eine ungerechte, harte Behandlung stecken sie nicht so locker weg, wie das Quarter Horse. Dafür hat man aber ein Pferd, das sich nicht nur „nutzen“ lässt, sondern das selbstständig mitdenkt, ein Vorteil, den sich viele Reiter wünschen. Natürlich kommt es auf die Anpaarung der Elterntiere an und es ist zu überlegen, welche Eigenschaften sie dominant weitergeben. 

Also sollte man nicht munter drauflos züchten, nach dem Motto, das wird schon, sondern auch wie bei jeder anderen seriösen Pferdezucht und Anpaarung sind die Vorzüge und Schwächen, In- und Exterieur der Elterntiere prüfen. Z.B. ist darauf zu achten, dass der verwendete Araber kein zu leichtes Fundament hat. Dies kann dem Nachwuchs Probleme bereiten, wenn das Fohlen die Masse vom Quarter erbt . Das beeinträchtigt die Leistungsfähigkeit und verkürzt im schlimmsten Fall das Leben. Und umgekehrt sollte nicht unbedingt ein Quarter gewählt werden im Haltertyp, extrem schwer bemuskelt und auf den heute so beliebten feinen Beinchen und Minihüfchen stehend. Die Charaktereigenschaften sollten bei der Anpaarung ebenso berücksichtigt werden. Auch in Deutschland wird diese Anpaarung schon praktiziert, jedoch kam bisher niemand auf die Idee, sie als eigene Rasse zu deklarieren. Meist gab es über den Araberzuchtverband „Halbblutpapiere“. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit dieser Pferde, ist es nun auch möglich für hiesige Quarabs Papiere zu bekommen, denn die IQHA hat seit Anfang des Jahres eine Außenstelle bzw. ein Kontaktbüro in Deutschland.


Wichtige Info: Deutsche Quarabs sind startberechtigt bei EWU-, NRHA-, und auch bei NCHA-Wettbewerben, sowie bei deren Futuritys, soweit die Väter im jeweiligen Programm teilnehmen. Da immer wieder nach Quarabs gefragt wird, wäre es zweckmässig, wenn Verkäufer/Züchter uns ihre Tiere melden.

 

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