Einleitung

Der Huf ist der Teil des Pferdes, der konstant Kontakt zu Boden hat. Bei freilebenden Mustangs oder allgemein Pferden, die auf weichen Böden gehalten werden, ist die Abnutzung des Hufes so gering, dass die Geschwindigkeit des Hufwachstums den Hufabrieb ausgleicht. Der Einsatz des Pferdes als Nutz- und Stalltier hat das Pferd im Laufe der Jahrhunderte hat das Pferd mit harten Böden wie Strassen, Pflastersteinen, etc. in Kontakt gebracht. Auf diesen harten Böden nimmt der Abrieb des Hufes enorm zu, ein Hufschutz wurde erforderlich. 

Es erstaunt jedoch, dass trotz grosser technischer Fortschritte auf praktisch allen anderen Gebieten im Bereich des Hufbeschlages keine wesentlichen Aenderungen seit dem 19. Jahrhundert zu beobachten sind. Die in der damaligen Zeit schriftlich festgelegten Grundsätze des Hufbeschlages unterscheiden sich nicht wesentlich von den heutigen. Denken wir nur an die Entwicklung in der Medizin, der Autoindustrie oder anderen Zweigen, so würde heute niemand auf die Idee kommen, Krankheiten nach den Lehrbüchern des 19. Jahrhunderts zu behandeln, oder ein Auto nach der Vorlage von 1860 zu produzieren. Sind es fehlende Ideen oder die konservative Einstellung der Reiter, Hufschmiede oder Tierärzte, die eine Weiterentwicklung des Hufbeschlages verhindert haben? Um diese Frage beantworten zu können, ist ein kleiner Ausflug in die Geschichte des Hufbeschlages erforderlich.

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Der Huf; Anatomie und Aufbau

 

Ohne Huf kein Pferd, so einfach kann man es ausdrücken. Ein Pferd mit schlechten oder gar kranken Hufen wird seinem Besitzer nicht lange Freude machen.

Genau wie bei uns Menschen ist das Pferd auf seine Füße bzw. Hufe zur Fortbewegung angewiesen. Gerade als Fluchttier ist das Pferd auf funktionell einwandfreie Hufe angewiesen.Dem Menschen muß es also zur Aufgabe und zur Pflicht gemacht werden, die Hufe des Pferdes in regelmäßigen Abständen zu reinigen, auszuschneiden bzw. zu beschlagen und natürlich mit geeigneten Mitteln zu pflegen.

Der Huf von aussen

1) Fesselgelenk
2) Fessel
3) Kronrand
4) Zehenwand
5) Tragrand
6) Seitenwand
7) Trachtenwand
8) Ballen

Während der Evolution bildeten sich aus ursprünglich fünf Zehen vier zurück.  Überbleibsel diser vier Zehen kann man noch an Griffelbeinen und Mittelfußknochen sehen. Der mittlere Zeh des Pferdes hält also den Kontakt zum Boden. Das Körpergewicht des Pferdes erscheint gegenüber der Auffußfläche des Pferdes eher groß. Durch die Zunahme von Gewicht und Größe des Perdes während der Evolutionsgeschichte wurde der Huf immer härter und unnachgiebiger.
 
Der Huf, der schichtweise aufgebaut ist,  wird von einer festen Hornkapsel umschlossen. In der Mitte liegt das Hufbein, an dem sich nach oben das Kronbein anschließt, gefolgt vom Fesselbein und dessen Anschluß an den Hauptmittelfuß- knochen. Im Winkel zwischen Huf- und Kronbein findet sich das Strahlbein. Die Knochen sind mit Ausnahme des Gelenk- bereichs von stark durchbluteter, schmerz- empfindlicher Knochenhaut  überzogen. Gelenkknorpel ersetzen im Bereich der Gelenke die Knochenhaut.

Der Huf im Schnitt:

1) Hauptmittelfußknochen
2) Strecksehne
3) Fesselbein
4) Kronbein
5) Hufbein
6) Huflederhaut
7) Hornwand
8) Hufsohle
9) Hufpolster
10) Strahlbein
11) Tiefe Beugesehne
12) Oberflächliche Beugesehne

Der Hornschuh Eine der wichtigsten Eigenschaften des Hornschuhs ist die stoßbrechende Wirkung, die man als Hufmechanismus bezeichnet. Bei Belastung des Hufs senkt sich der obere Teil der Hornwand ein wenig nach unten. Die Sohle wölbt sich zum Boden und der Strahl bekommt Bodenkontakt und damit Druck von unten. Das Strahlkissen wiederum gibt den Druck an die Hufknorpel weiter, die durch die von oben einfallende Last keine andere Möglichkeit haben, als nach außen zu weichen. Die seitlich hinteren Teile des Hornschuhs, die Trachten bewegen sich nach außen. Beim Entlasten des Hufs geht, bedingt durch die Elastizität, der Hornschuh in die Ausgangsstellung zurück. Der Hufmechanismus ist also ein Wechselspiel von Be- und Entlastung und hat die Aufgaben, den Stoß zu brechen und gleichzeitig durch seine Pumpwirkung, den Blutkreislauf in der Huflederhaut zu beeinflussen. Die Durchblutung der Huflederhaut ist wichtig für die Qualität und das Wachstum des Horns..

Die Huflederhaut ist sehr gut durchblutet. Sie produziert Horn anstelle von Haaren und besteht eigentlich aus 5 verschiedenen Teilen. Die Wand-, Sohlen-, Strahl-, Saum- und Kronlederhaut, die wiederum verschiedene Arten von Horn produzieren, aus denen sich der Huf zusammensetzt.

Die Wandlederhaut ist eine Lamellenförmige Haut,die das Wandhorn mit dem Hufbein verbindet. Die Lamellenstruktur sorgt für eine möglichst große Oberfläche. Sie "wächst" mit dem Wandhorn vom Kronenrand zum Boden und ist auf der Sohlenfläche als sogenannte "Weiße Linie" zu erkennen.

 

Die Sohlenlederhaut produziert das Sohlenhorn.

 

Die Strahllederhaut bildet den weichen Strahl,welcher sich hinten im Ballenbereich wieder mit der Saumlederhaut verbindet.

 

Die Saumlederhaut bildet den Übergang von den Haaren zum Horn. Sie produziert die Glasurschicht.

Die Kronlederhaut stellt den Bereich dar, den man im Allgemeinen mit dem Kronrand bezeichnet - Sie "bildet" das Horn.

Die Saumlederhaut, von der ein dünner, hochglänzender Überzug der Hornkapsel gebildet wird, die Glasurschicht.

Der Tragrand, der aus der dicken Röhrchen- schicht und dünnen Blättchenschicht der Hornwand besteht. Die Blättchenschicht zeigt sich auf der Sohle als die markante weiße Linie.

Vom Tragrand aus zur Mitte hin spannt sich die kuppelförmige  Sohle. Von hinten schiebt sich der Hornstrahl wie ein Keil in die Sohle. Neben der Schutzfunktion leitet die Sohle auch die einwirkenden Kräfte auf den Tragrand und den Strahl um.

  Korrekter Huf

  Hufrehe

Der Huf von unten: 
1) Strahlgrube
2) Trachten
3) Strahl
4)Strahlspitze
5) Weisse Linie
6) Hornwand
7) Zehe
8) Sohlen / Tragrand
9) Hornsohle
10) Eckstreben
11) Ballen

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Geschichte des Hufbeschlages

 

Solange die Pferde ohne Hufbeschlag auf hartem Boden eingesetzt wurden, führte die abnorme Abnutzung des natürlichen Hornes zu Lahmheit und damit auch zur Unbrauchbarkeit des Pferdes. Dies war natürlich ein grosses Problem, wenn die Pferde im Krieg eingesetzt wurden. Alexander der Grosse verlor so während seinem Marsch durch Asien (4. Jhdt v. Chr.) viele Pferde wegen Hufproblemen. Verschiedene Massnahmen, mit denen der Huf gehärtet wurde, konnten keinen sicheren Schutz vor zu starkem Abrieb bieten. Es ist interessant zu erwähnen, dass man in der griechischen Literatur keine Angaben zu einem Hufeisen findet. Bereits vor der Erfindung des Hufeisens wurden die Hufe mit veschiedenen Materialien wie Leder-, Stroh- und Bastschuhen vor übermässiger Abnützung geschützt. Die ersten Zeugnisse von solchen Schutzvorrichtungen gehen in das Altertum, etwa in das erste Jahrtausend vor Chr., zurück. Die Römer führten noch vor der Geburt Christi die Hipposandalen ein, diese hatte schon eine metallene Sohle, die mittels Ösen und Lederriemen oberhalb der Krone befestigt. Sie eigneten sich jedoch nur für langsame Fortbewegung und fanden daher eher keine Verbreitung. Den Ursprung des genagelten Hufeisens kann man heute anhand von Ausgrabungen den Kelten zuordnen. Ihre Hufeisen waren jedoch leichter und kleiner als unsere heute bekannten und wurden bereits zur Geburt Christi von Druiden gefertigt. Mit der Eroberung Galliens kam das genagelte Hufeisen zu den Römern. Für Ihre grösseren und schwereren Pferde wurde das Hufeisen von Ihnen größer und wuchtiger gestaltet. Die ersten Zeugnisse des Hufbeschlags finden sich jedoch erst im 4./5. Jahrhundert allemanischen Ursprungs. Mehrere Formen wurden hier zu Papier gebracht, noch größer und schwerer als die der Römer. Da hier erste wenige Aufzeichnungen in Schriftform über den Hufbeschlag vorliegen, wird in der Literatur die Anfänge des Beschlags mit den Allemannen in verbindung gebracht. Erst später, im nämlich im 9 Jahrhundert, dann wieder speziell zwischen dem 10. und 15. Jahrhundert häufen sich die Aufzeichnungen über den Hufbeschlag in verschiedenen europäischen Ländern. Im Orient entwickelte sich der Hufbeschlag nicht als Hufeisen, sondern als Eisenplatte. Vom 15. bis 18. Jahrhundert wurden in Frankreich, Italien und Deutschland die Grundsätze des Hufbeschlags niedergeschrieben, welche in weiten Teilen noch heute existent sind. In der Schweiz war die Hufschmiedekunst immer eng mit dem Militär verbandelt. Erst im 19. Jahrhundert gingen aus den gewonnen Richtlinien erste grosse europäische Hufschmiedeschulen hervor. Mit der grossen Verbreitung der Hufeisen wurden aber auch schnell die Nachteile des genagelten Beschlags bekannt. Schon im 19. Jahrhundert versuchte man geklebte oder geschürte Alternaiven aus Holz, Stroh, Horn und Kork. In dieser Zeit sollen beim Patentamt Berlin über 500 neue Beschlagsmethoden angemeldet worden sein, wobei sich keine wirklich durchsetzen konnte.

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Aufgaben des Hufschutzes

 

Der Hufschutz muss mehrere verschiedene Aufgaben erfüllen, von denen die wichtigsten genannt werden sollen:

a. Schutz gegen übermässige Abnützung:

Je nach Beschaffenheit des Untergrundes und dem Gebrauchszweck der Pferde wird das Hufhorn zu stark abgenützt. Teerstrassen, Schotterwege wie auch Sandböden können bei längerer Beanspruchung zu einem übermässigen Abrieb des schützenden Hornes führen, wodurch Entzündungen der Huflederhaut entstehen. Weiter soll ein Hufschutz auch gegen grobe Unebenheiten wie Steine schützen.

b. Korrektur von Stellungsfehlern:

Mit Hilfe des korrekten Ausschneidens und eines Spezialbeschlages sollen Stellungsfehler ausgeglichen werden. Starke Wandgänger, Bockhufe und auch Rehhufe sollten mit einem Spezialbeschlag korrigiert werden.

c. Unterstützende Behandlung bei verschiedenen Krankheiten:

Gewisse Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie zum Beispiel Spaterkrankungen, Podotrochlose oder Hufbeinfrakturen, können mit einem Spezialbeschlag unterstützend behandelt werden.

d. Verhindern von Ausgleiten auf glattem Untergrund:

Der Hufbeschlag soll das Ausgleiten auf glattem Untergrund verhindern. Dies ist vor allem bei vereisten und auch bei weichen und rutschigen Böden sehr wichtig, um Verletzungen des Reiters oder des Pferdes zu verhindern.

e. Bewegungsabläufe unterstützen:

Der Hufbeschlag soll Bewegungsabläufe unterstützen, wie das Gleiten der Westernpferde, die Huf- und Knieaktion von Gangartenpferden oder den Renntrab bei Trabern.

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Anforderungen an einen Hufschutz

 

Mehrere Voraussetzungen müssen von einem adäquaten Hufschutz erfüllt werden:

a. Keine gesundheitlichen Nachteile für das Pferd:

Der Hufschutz darf keine nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit des Pferdes haben. Im Zentrum steht natürlich der Huf selbst, dessen Anatomie und Physiologie durch den Hufschutz so wenig wie möglich verändert werden soll.

b. Eigene Abriebfestigkeit und Stabilität:

Der Hufschutz muss über eine bestimmte Härte verfügen, damit er nicht zu schnell abgenutzt wird.

c. Modellierbarkeit:

Der Hufschutz muss bearbeitbar sein, damit er dem Huf individuell angepasst werden kann. Es reicht nicht aus, wenn der Idealhuf mit einem modernen Hufschutz versehen werden kann, während alle anderen Hufe nicht davon profitieren können.

d. Finanzierbarkeit:

Was nützt der schönste Hufschutz, wenn er für den normalsterblichen Pferdebesitzer nicht finanzierbar ist.

e. Technisch machbar:

Der Hufschutz sollte nicht einen Ganzjahreskurs als Ausbildung erfordern und mittels “einfacher Werkzeuge” montiert werden können.

f. Korrektur von Stellungsfehlern und Behandlung von Krankeiten:

Der Hufschutz soll auch bei der Korrektur von Stellungsfehlern sowie bei der Behandlung von Krankheiten behilflich sein.

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Der klassisch genagelte Hufbeschlag

Der klassische Hufbeschlag ist heute immer noch das am besten untersuchte, kostengünstige und langbewährteste Hufschutzsystem auf der Welt. Wenn er aber nicht korrekt ausgeführt wird, kann er zu schwerwiegenden Problemen führen. Der Hufbeschlag erfordert eine außerordentlich gute Aus- und Weiterbildung, handwerkliches Geschick und ein gewisses Verständnis des Bewegungsapparates des Pferdes. Die Vorteile des genagelten Beschlags zeigen sich schnell in der Formbarkeit der Eisen. Ein Eisen kann dem Pferd genau angepasst werden, und nötigenfalls mit Stollen, Seitenkappen oder Ledersohlen versehen werden. Das macht wiederum den Einsatz von Spezial- und Korrekturbeschlägen möglich. Der Eisenbeschlag ist heute im Verhältnis recht kostengünstig. Die Nachteile sollten aber auch erwähnt sein. Der genagelte Beschlag schränkt den Hufmechanismus ein wenig ein, die Nägel verletzen das Horn. Die Vibrationen, die durch das schwere Eisen beim Auftreten erzeugt werden, könnten Sehen- und Gelenkprobleme verursachen, wobei dafür noch kein wissenschaftlicher Beweis vorliegt. Infolge des unnatürlichen Abriebs der Tragfläche kommt es während der Beschlagsperiode zu einer unnatürlichen Stellung. Diese sollte regelmäßig korrigiert werden. Sollten Nägel oder Eisen locker sein, oder wächst die Hornwand über das Hufeisen hinaus, wird es Zeit für einen neuen Beschlag. Spart man am Beschlag durch eine Verlängerung der Beschlagsperiode, kann dies zu Lahmheit führen. Der größte Nachteil ist die Gefahr, die von einem beschlagenen Pferd für andere Pferde oder auch Menschen ausgeht. Ein Tritt, womöglich noch mit einem Stollenbeschlag, kann zu bösen Verletzungen führen.

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Alternative Hufbeschläge

Wie schon erwähnt gibt es vielerlei Sorten alternativer Hufbeschläge. Drei Gruppen haben stellen tatsächlich eine gute Alternative zum klassischen Beschlag dar. Ohne eine Wertung vornehmen zu wollen, möchte ich kurz auf die drei gängigsten Arten des alternativen Hufschutzes eingehen:

1.) Genageltes "weiches" Hufeisen

Als Beispiel möchte ich das Oellöv-Eisen nennen, was seinen Ursprung in Schweden hat und von Frau Pedersen entwickelt wurde. Es hat einen Stahl- oder Aluminiumkern und wird mit Gummi aufvulkanisiert. So kann das Eisen verarbeitet werden wie das klassische genagelte Hufeisen, verliert aber durch den Gummiüberzug die wenn nicht schädlichen  auf jeden Fall unangenehmen Vibrationen. Ein weiteres Weiches Eisen ist der Dynamics Hufschutz, er wird seit einigen Jahren erfolgreich vor allem in der Schweiz getestet.

2.) Aufgeklebtes Eisen oder Hufschuh

Die von Herrn Dalmer entwickleten Hufschuhe möchte ich als Beispiel nennen. Ein breites Modellspektrum ist hier auf den Markt gekommen, was sowohl lediglich Hufschutz bietet, aber einzelne Modelle auch unterstützend zur Heilung von verschiedenen Hufkrankheiten wie Rehe, Bockhufen, etc eingesetzt werden können. Der geklebte Hufschuh ist nach meinen Erfahrungen die wohl problematischste Alternative, da die Klebemasse vom Hufmechanismus elastiziert wird, was dazu führen kann, das sich der Kleber einfach löst. Ein weiteres Beispiel ist das IBEX Hufeisen, was genagelt oder geklebt werden kann. Es besteht aus einem Aluminiumkern, welcher von einer Polymerschicht umgeben ist.

3.) Abnehmbarer Hufschuh

Der weitverbreitete Swiss Horse Boot soll hier als Beispiel genannt werden. Dieser wurde von einem Herrn Rohner entwickelt und erfreut sich nach anfänglichen Schwierigkeiten immer größerer Beliebtheit. Er wird weder genagelt noch geklebt, sondern mittels Riemen am Huf befestigt.

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Die Hufpflege

Wichtig für den Huf ist eine umfassende Pflege, jedoch ist die Grundvoraussetzung für gute Hufe ausreichend Bewegung. Die Hufe sollten in regelmäßigen Abständen von 6-8 Wochen beschlagen oder korrekt ausgeschnitten werden. Stallhygiene muss unbedingt sein; Urin und Mist greifen besonders den Huf an. Bei Stallhaltung sollten die Hufe mind. 1x täglich ausgekratzt werden. Der übermäßige Einsatz von Huffett und Huföl ist eher nicht sinnvoll, vor allem sollte darauf geachtet werden, dass Huffett oder -öl auf den feuchten Huf gebracht wird. Die Feuchtigkeit wird so im Huf eingeschlossen. Fettet oder ölt man den Huf trocken, versiegelt man den Huf förmlich, er trocknet aus!

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