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Eines der markantesten Merkmale eines Cowboys im Wilden Westen war sein Cowboy- hut. Er entwickelte sich aus dem mexikanischen Sombrero und bestand aus grauen oder braunem Filz. Die breite Krempe schützte den Cowboy mehr recht als schlecht vor Regen und Sonne. Der Hut wurde aber auch zweckentfremdet. So wurde er als Wassertränke für Mensch und Tier verwendet, oder als Fächer für das Lagerfeuer. Anfangs waren die damaligen Hüte dem rauem Klima aber kaum gewachsen. Insbesondere Regen verformten die Hüte derart, dass man sie kaum noch benutzten konnte. Später experimentierte John Stetson - Goldsucher in Colorado - mit zahlreichen Hutmodellen. Aber erst, nachdem er bei seiner Goldsuche Glück hatte, ließ er sich im Jahre 1865 in Philadelphia nieder, und mietete sich für 100 Dollar einen kleinen Raum. Außerdem verschaffte er sich die Geräte, die er für eine Hutproduktion benötigte. Hier entstand im Laufe der Zeit der typische Cowboyhut, mit seiner breiten Krempe, die wie eine Wasserrinne wirkte, und den Cowboy und Goldgräber nun wirklich vor Regen schützte. |
Der Duster war ein langer Mantel, den die Cowboys am Skirt befestigt hatten. Er kam bei Sandstürmen und Regen zum Einsatz. Der Mantel ist gut verschließbar und hinten zweigeteilt, das Sitzen auf dem Pferd ist also kein Problem. Ihn gab es aus Baumwolle und aus Leder. |
Neben dem Sattel waren die Stiefel die teuersten Besitztümer des Cowboys. Ein gutes Paar Stiefel kostete bis zu 30 Dollar. Während Anfangs die Absätze relativ flach waren, wurden sie Mitte des 19. Jahrhunderts immer höher. Das hatte den Vorteil, dass man beim Reiten nicht so leicht aus den Steigbügel rutschte. Die Sohle des Schuhwerks war ziemlich dünn, damit der Cowboy die Steigbügel fühlen konnte. Außerdem liefen die Stiefel vorne spitz zu. Auch das hatte seinen Sinn. Der Cowboy konnte so schnell in die Steigbügel einsteigen und wieder herauskommen. Der hohe Schaft der Stiefel verhinderte, das Schmutz hineinfallen konnte. Da die Stiefel - wie oben schon erwähnt - sehr teuer waren, schliefen einige Cowboys auch darin, und viele sollen auch darin beerdigt worden sein, was den Friedhöfen der Rinderstädte auch den Namen Boot Hill - Stiefelhügel - einbrachte. |
Die Sporen dienten als Verlängerung zur Hilfegebung. Da die Arbeitspferde der Cowboys sehr klein und robust waren, kam ein Mann mit durchscnittlicher Größe mit dem Fuß nicht mehr bequem an den Pferdebauch. Also mußte eine Verlängerung her, die die Hilfegebung gewährleistete. Das markante Rad der Westernsporen ist übrigends nicht ein zusätzliches Maltretierwerkzeug, im Gegenteil. Das Rad gewährleistet bei zu viel Druck, der über die Spore gegeben wird, dass die Spore abrollt! |